FORTIS: Limited Art Editon Frisson by Rolf Sachs

Brillenträger kennen das Dilemma: sie treten aus der Kälte in einen beheizten Raum und werden binnen Sekunden mit beschlagenen Gläsern bestraft. Bevor die gewohnte Sehkraft wiedererlangt ist, darf zunächst ordentlich gewischt werden.
Einem ähnlichen Prinzip folgt das neuartige und äußerst ungewöhnliche Uhrenmodell aus dem Hause FORTIS – mit dem Unterschied, dass die störende Reaktion einem spannenden Effekt weicht.
Die in Zusammenarbeit mit dem Designer Rolf Sachs entwickelte Frisson – was im Französischen so viel wie Frösteln oder kalter Schauer bedeutet – sieht passend zur kalten Jahreszeit so aus, als wäre sie mit Frost überzogen. Bevor die Uhrzeit erkennbar wird, muss das Glas erst einmal beatmet werden! Erst nach dem “Anhauchen” der Uhr, werden Zifferblatt und Zeiger sichtbar.
Während das brossierte Stahlgehäuse, das transparente Silikonarmband mit Faltschließe und die mit Leuchtmasse belegten Zeiger den Eindruck winterlicher Distanz noch verstärken, lockern die handgeschriebenen Ziffern die kalte Anmutung selbstbewusst auf. “Ich wollte, dass die Frisson etwas Faszinierendes, vollkommen anderes hat. Ich habe handschriftliche Ziffern statt der üblichen dicken Grafiken verwendet, da diese oft steril wirken. Das gefrostete Uhrengesicht ergibt ein überraschendes Element, ähnlich der Kondensation eines eisgekühlten Wodka-Glases direkt aus der Tiefkühltruhe. Der Träger wird aufgefordert, physisch aktiv zu werden, da erst ein Wischen mit nassem Finger über das Glas oder ein Atemhauch völlige Klarheit bringt”, erklärt Sachs sein Design.
Auch wenn das auf 999 Exemplare begrenzte Modell nicht die praktischste Uhr aller Zeiten darstellt - sie ist im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend …
Erhältlich ab sofort in ausgewählten Geschäften, 1.190 Euro

Rolf Sachs