Im Interview: We have Band

Vergangenen Donnerstag begab sich das Londoner Trio We have Band im Rahmen der Jägermeister Wirtshaus Tour nach Berlin, um die 250 anwesenden Gäste der Jägerklause nicht nur musikalisch zu beglücken, sondern sie vor ihrem Konzert auch zum Teil persönlich kennenzulernen: beim Dartspielen oder am Kickertisch.
QVEST hat die Band vor ihrem Auftritt getroffen, um zu erfahren, wie sie einen Gig in so heimeliger Atmosphäre empfinden, wann ihr nächstes Album erscheint und was es mit ihren monochromen Bühnenoutfits auf sich hat.

QVEST: Thomas und Dede – ihr seid verheiratet. Wo habt ihr Darren kennen gelernt und wie seid ihr zusammen in einer Band gelandet?

Darren: Wir drei hatten den gleichen Arbeitsplatz. Dort haben wir uns angefreundet – bzw. Dede und Thomas sind mehr geworden als gute Freunde. Irgendwann waren wir auf der Party eines Bekannten und die beiden erzählten mir von ihrer Idee eine Band zu gründen. Ich war sofort begeistert.

Wie ging es dann weiter?

Thomas: Wir haben uns zuhause getroffen, haben zusammen gegessen, Wein getrunken und Musik gehört. Und dann selbst Musik gemacht. Das ging eine Weile so, ohne dass wir überhaupt jemandem davon erzählt haben.

Gab es eine musikalische Laufbahn vor We have Band?

Darren: Thomas hat schon früher ein wenig Musik gemacht. Genau wie ich. Dede dagegen hat vor unserem ersten Gig mit We have Band nie auch nur einen Fuß auf eine Bühne gesetzt.

Ihr habt einmal gesagt, dass man euch – um eure Musik wirklich zu verstehen – live auf der Bühne sehen muss. Was hat es damit auf sich?

Dede: Ja, ich habe das gesagt, richtig. In meinen Augen geht es nicht nur um das Zuhören. Es geht mehr um die Erfahrung. Wenn wir auftreten, wollen wir das Publikum involvieren – sie sollen mit uns tanzen und singen. Uns ist es extrem wichtig, dass sowohl die Zuschauer als auch wir das Konzert glücklich verlassen.

Ihr habt lange Zeit nur live gespielt, bevor ihr ins Studio gegangen seid, um euer erstes Album aufzunehmen. Warum habt ihr so lange gewartet?

Ja, wir haben tatsächlich 18 Monate gewartet. Wir wollten die Songs möglichst oft spielen, bevor wir sie aufnehmen. Wir wollten sie perfektionieren und ihnen einen besonderen Charakter geben.

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