Lala Berlin: Form follows Movement

Eine sehr gegensätzliche und zugleich äußerst wirkungsvolle Kollektion präsentierte gestern Leyla Piedayesh auf der Berlin Fashion Week.
Form follows Movement versus Movement follows Form: fließende Stoffe, kunstvolle Drapagen, Wickelungen und Lagen wechselten sich ab mit minimalistischen, eng anliegenden Schnitten.
Den Farben, Muster und Materialien ihrer Kreationen für den Spring/Summer 2011 waren ebenfalls kaum Grenzen gesetzt: gewebte, schimmernde Leoprints und psychodelische Ethnomuster changierten mit netzgestrickten Minikleidern, metallisch schimmernden Hosen in Brokat, schwarz-weiß gestreiften Seidenanzügen und Seidenkaftanen in Neonorange und Nude.
Eine Kollektion, die trotz ihrer kühnen Formen- und Farbenvielfalt jedoch durchaus harmonisch wirkte.
Nicht unbeteiligt an der Stimmigkeit bei Lala Berlin war Hairstylist Andre Märtens. Der Head of Hair bei L’Oreal Professionnel stylte die Haare der Models im Wet-Look nach hinten und verlieh ihnen damit ein schlichtes und zugleich elegantes Finish.

