QVEST GOES DYSFASHIONAL

Immer wieder muss sich Berlin die Frage gefallen lassen, ob sie die Bezeichnung „Modestadt“ überhaupt verdient. Spätestens seit letzten Donnerstag wurden hartnäckige Zweifler endgültig bekehrt: Mit der Ausstellung DYSFASHIONAL im Haus der Kulturen zementierte die Hauptstadt ihren Ruf als Fashionmetropole der anderen Art: nicht traditionsbewusst und couturig wie Paris, nicht designorientiert und puristisch wie Mailand, sondern experimentell, innovativ und damit fernab der Konventionen des gängigen Modekanons.
Für DYSFASHIONAL verließen Modedesigner wie Raf Simons, Martin Margiela und Hussein Chayalan die textile Ebene und setzten ihre Visionen in Installationen, Skulpturen und (bewegten) Bildern um. Dabei sollen jedoch nicht die Objekte, sondern vielmehr der kreative Prozess und die dysfunktionale Dimension von Mode im Vordergrund stehen.

QVEST fungiert als exklusiver Medienpartner von DYSFASHIONAL und konnte zur Preview am 24. Juni zahlreiche Prominente aus Kunst, Kultur und Politik begrüßen. Unter der Schirmherrschaft der Städte Berlin und Paris hielten der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit sowie der französische Botschafter Bernard de Montferrand die Eröffnungsreden; vorangegangen war eine atemberaubende Tanz- und Mode-Performance von bodiesInmotion, einem Gemeinschaftsprojekt der Modeschule ESMOD und dem Institut Français de la Mode.

Die Ausstellung DYSFASHIONAL ist bis zum 17. Juli 2010 im Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin zu besichtigen.
