Berlin: Dysfashional

Dass Modedesigner in ihrer Arbeit häufig mit den Grenzen von Mode und Kunst spielen, ist kein Geheimnis. In Kürze gehen einige von ihnen noch einen Schritt weiter, und das ohne wie gewohnt ihre Kollektionen auf dem Laufsteg darzubieten. In der Ausstellung Dysfashional experimentieren sie zusammen mit anderen Künstlern mit der Begrifflichkeit und Materialität von Mode und zeigen Installationen, die ihr kreatives Universum und ihre künstlerische Herangehensweise reflektieren. Zu sehen sein wird die Ausstellung nach Stationen in Luxemburg, Lausanne und Paris im Haus der Kulturen der Welt in Berlin.
QVEST wirft als offizieller Medienpartner einen Blick auf einige der teilnehmenden Künstler und ihre äußert sehenswerten Werke.
Einer von ihnen ist der Belgier Raf Simons, der sowohl für sein eigenes Label als auch als Creative Director von Jil Sander Mode entwirft und dem es vor allem um das Entwerfen von Konzepten, erst zweitrangig um das Entwerfen von Kleidern geht. Von ihm wird während der Ausstellung seine Video-Installation Repeat zu sehen sein – eine Reihe stummer Filmsequenzen, die das darstellen, was den Designer bei seinen Entwürfen auch immer wieder beeinflusst: die Übergänge von der Jugend in das Erwachsenenalter und die damit Hand in Hand gehenden Spannungen und Ablenkungen.

