das Collier von Baccarat

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Wenn eine Firma, deren Kernkompetenz auf der Fertigung nicht näher definierter Spezialprodukte fußt, plötzlich auf die Idee kommt »in Schmuck« zu machen, geht das oft in die sprichwörtliche Hose. Das Resultat sind im besten Fall Möchtegern-Preziosen in uninspiriertem, beliebigem Design, im schlimmsten Fall Bettelarmbänder, die nicht mal mehr im entlegensten Eifeldorf als schick gelten.
Anders verhält es sich natürlich, wenn eine Manufaktur, die sich bereits die Ausstattung von Schlössern diverser Königshäuser auf die Fahnen schreiben kann, beschließt, etwas Schmuckes für den Hals zu kreieren: Dann muss das Ergebnis überzeugend sein; schließlich gilt es, das seit,über 250 Jahren bestehende Renommee aufrecht zu erhalten. Die französische Kristallmanufaktur Baccarat beweist mit dem Pampilles-Collier einmal mehr, dass sie auch im Accessoire-Sektor vollends überzeugen kann. Bei der Gestaltung des Colliers, welches Puristen und Hedonisten gleichermaßen entzücken dürfte, griff Stefano Poletti auf den genetischen Designcodevon Baccarat zurück und erwählte die Pampille – ein traditionelles Lüsterelement – zum Leitmotiv. Jenes baumelt nun in diversen Variationen und in sinnlichem Goldgelb eingetönt an einer 18-Karat- Goldkette und schaut derart posh aus, dass sogar der Sonnenkönig geblendet gewesen wäre. Und auch wenn wir nicht für die Guillotinenfestigkeit dieses guten Stücks garantieren können: Die Anwendung eines Spezialverfahrens, bei dem dünne Schichten von Metallen unter Vakuumbedingungen auf die Rückseite des Kristalls aufgetragen werden, sorgt dafür, dass aus dem fragil anmutenden Kunstwerk kein wandelnder Scherbenhaufen wird.

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