Raz Ohara & the odd Orchestra: II

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Man kann sie förmlich riechen, die frische Brise, die durch ›II‹ weht. Es ist vor allem die emotionale Mischung, die das Album so kraftvoll macht. Besonders die Verbindung von Raz’ expressivem, beschwingtem Singstil und dem ebenso vieldeutigen musikalischen Mix, der auf kunstvolle Weise Folk, klassischen Pop, elektroakustische Experimentierfreude und moderne elektronische Elemente miteinander verschmelzen lässt. »Wildbirds«, ein leuchtend bunter, dichter Flickenteppich von sich überlagernden Vokalharmonien, Gitarren, Tonarten und Streichern, ist sicherlich der ungewöhnlichste Song des Albums. Nicht weniger beeindruckend ist »Kingdom« mit seinen rückwärtslaufenden Effekten, martialischen Beats und wunderschönen Xylophon-Loops. Das Album schließt mit der schwermütig-optimistischen, stimmungsvollenMelange von »Praise The Day (No One Owes You Nothing)«. Alles zusammen ein bisschen Eso, entspannt aber ungemein.

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