Urban Experiences

Seine Abschlusskollektion am Londoner Westminster College wurde in der britischen Vogue vorgestellt – schnell begann der Hype auf die Designs des ursprünglich aus der Schwäbischen Alb stammenden Markus Lupfer. 2003 setzt der Designer dem stetigen Wachstum ein Ende und konzentriert sich allein auf Strick, der Grund dafür liegt in seinem Bestreben, alles selbst zu machen: das Entwerfen und die Entwicklung neuer Techniken und Materialien.
Während des Workspace ließ er sich für seine Arbeit von dem Gebäude und der näheren Umgebung inspirieren.

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Was hast du gedacht, als du das erste Mal von dem Projekt erfahren hast?

Ein sehr aufregendes goldenes Projekt. Ich war wirklich ziemlich aufgeregt im Vorfeld. Golden Excitement.

Worin lag für dich der Reiz, daran teilzunehmen?

Das war vor allem die Kollaboration mit anderen Künstlern. Wir haben uns ausgetauscht und immer geguckt, was die anderen so machen. Das hat das Arbeiten umso spannender gemacht.

Was ist bei dem Workshop unter deinem kreativen Einfluss entstanden?

Ich habe zusammen mit Richard Sloan digital prints gemacht, die wir als meterlange Foto-Installation über das ganze Venue gehängt haben.

Ist es für dich einfacher, unter klaren Vorgaben zu arbeiten oder andersherum, wenn dir völlig freie Hand gelassen wird?

Völlig freie Hand ist mir immer viel lieber als starre Vorgaben.

Was hat dich während des Workshops inspiriert?

Die Umgebung und vor allem das super DDR-Gebäude. Das waren so viele coole Details, die wir da abfotografiert haben.

Wer oder was hat dich in deiner kreativen Entwicklung beeinflusst? Gibt es Vorbilder?

Urban surroundings im Allgemeinen waren meine Inspiration. Warhol war eins meiner Vorbilder, sein Factory Gedanke kam unserem Urban Workspace sehr nahe.

Wünschst du dir manchmal, deinen Beruf auf andere kreative Bereiche ausdehnen zu können?

Beides, manchmal kommen so Ideen hoch, doch auch mal was anderes zu designen wie Möbel oder so, aber eigentlich ist Modedesign schon mein Hauptbeschäftigungsfeld und das sollte es auch bleiben…

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Weitere Workspaces: 12. November in Hamburg (ReeLocation); 19. November in München (Postgarage)

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