ansichten eines CLOWNS

Wie arbeitet es sich mit dem brillanten Make-up-Künstler Kabuki? Er scheint integraler Bestandteil deiner Welt.

Kabukis Arbeit ist exzellent: Er versteht meinen Hintergrund und kann meine Vision perfekt transportieren.

Du hast auch mit Künstlern wie Keiichi Tanaami und Subodh Gupta zusammengearbeitet. Wie kam es dazu?

Wir sind befreundet. Ihre Kunst hat mich beeindruckt und ich wollte ihnen im Gegenzug meine Ehrerbietung bezeugen.

Du bist ein aufsteigender Stern am Pariser Modehimmel. Wie geht es mit deinem Label weiter?

Unter dem Herren-Label Manish Arora habe ich gerade eine Hemdenlinie präsentiert. Das war echt spannend. Außerdem arbeite ich mit dem Champagner-Produzenten Pommery zusammen und an einer besonderen Make-up-Serie für M.A.C. Zudem werden wir dieses Jahr zwei weitere Läden in Indien eröffnen, wo wir dann insgesamt fünfmal vertreten sind. Dann ist da noch unsere »Fish Fry«-Kollektion für Reebok. Eigentlich passiert gerade sehr viel.

Hast du einen unerfüllten Arbeitstraum?

Ich würde sehr gern Kostüme für den Cirque du Soleil designen.

Wie beurteilst du den aktuellen Stand der Mode?

Wir durchleben meiner Meinung nach gegenwärtig eine wirklich interessante Phase, weil Alt und Neu auf sehr eigene Weise kombiniert werden. Allgemein muss die Mode in meinen Augen radikaler werden. Jetzt ist die Zeit für extreme Ideen.

Ist noch Raum für Innovation?

Innovation ist notwenig, damit man in der Arbeit auf dem neuesten Stand bleibt.

Meinst du, du bist in 50 Jahren noch dabei?

Klar. Ich hoffe inständig, dass es mein Label auch in 100 Jahren noch gibt.

Was ist deine ultimative Botschaft?

Das Leben ist schön. Genieße es!

Das Interview ist vorbei. Einmal Hände schütteln und Manish verschwindet. Wie ein Comic-Held oder Lampengeist.

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