Der shannon von Church’s

Was Schuhe betrifft, bin ich ziemlich wählerisch. Ich kann dünne Sohlen, spitze Zehen und alles zu Schlanke nicht ausstehen. Ich mag keine Farben, glänzenden Glanz und nichts Aufwändiges. Die einzig akzeptable Fußbekleidung, aus meiner Sicht, ist kräftig und robust. Und ich bin mir sicher, daß es massenhaft Männern genau so geht. Deswegen empfehle ich den Shannon von Church’s. Auf luxuriöse Art elegant und mit runder Kappe ist der Shannon einfach, kräftig und geradeaus. Keine überflüssigen Nähte, kein überflüssiges Dekor. Eine fantastische Form, überzeugendes Material und exzellente Verarbeitung machen ihn aus und perfekt. Er wurde in den 70ern eingeführt, seitdem produziert und ist technisch gesehen ein wholecut derby. Das heißt, die Oberseite ist aus einem einzigen Stück Leder gefertigt und handgenäht. Er hat eine schwere dreilagige Sohle und ist sturmfest. Natürlich ist er teuer, wie alle Schuhe von Church’s, aber er altert hervorragend. Ich habe das gleiche Paar, schwarzes Kalbsleder, seit dreieinhalb Jahren, und es wird mit dem Tragen immer besser. In dieser Saison habe ich ein Auge auf die Version in sandelholzfarbenem Leder geworfen.
In den Shannons sehen meine Füße ein bißchen comichaft, aber nicht lächerlich aus. Und diesen Effekt mag ich sehr gern. Sie passen zu den wildesten Outfits, und genauso zu den stillsten. Sie sind vertrauenserweckend und geben Sicherheit. Ich trage sie bei Regen und Sonne, zum Smoking und zur Jeans, mit Shorts und Anzug. Für mich sind sie die Luxusversion des klassischen Dr. Martens »1461 3-eye Gibson«. Das ist die einzige andere Fußbekleidung, die ich akzeptiere. Faule Turnschuhe sind nicht mein Ding.
